Mittwoch, 24. Dezember 2025

Ein Gebet in der Nacht


 


Ein Gebet in der Nacht


Heiliger Geist, komm
ich zögere bei den Worten
erleuchte das was ich fühlte
was ich nicht verstand
 
Heiliger Geist, komm
male mir ein Bild
von Jesus den ich kenne
den ich nicht sehe, aber sehen möchte
 
Barmherzigkeit und Liebe
die zur Verwandlung bewegen
Wahrheit und Gnade
die zum Handeln auffordern
den Weg der Vergebung zu gehen
Augen, die mich in der Tiefe der Nacht sehen
– erkläre mir, mein liebender Gott!
 
Heiliger Geist, komm
tröste mich und flüstere mir
die Worte zu, die jetzt
meine eigene innere Peitsche stillen
 
Heiliger Geist, komm
erfülle mich und gib mir
Mut und Kraft, deinen Weg zu sehen
in allem, was ich nicht geschafft habe
 
Das Lied in Schwedisch:  
 

 



Montag, 15. Dezember 2025

Zuerst

 


Zuerst


Du hast mich gesehen,
bevor ich irgendetwas gesehen habe.
Du hast mich geliebt,
bevor ich dich geliebt habe.
Du bist für mich gestorben,
bevor ich überhaupt verstanden habe,
wer du warst
oder was du gesagt hast.

 
Du wolltest, dass ich
dein Kind werde.
Ja, du hattest Pläne für mich
bevor ich überhaupt etwas
planen konnte

 
Du hast mich ausgewählt
mich gesucht
weil du Gemeinschaft
mit mir haben wolltest
mich lieben wolltest
als Erster
Deine Liebe ist immer zuerst da
ist immer am größten
Deine Gnade ist unendlich groß
und mir näher
als mein irdischer Vater und Mutter

Unerschöpflich
uneingeschränkt
selbstlos
selbstaufopfernd
ist deine Liebe
 

Wenn ich dich suche
hast du mich schon gesucht
Wenn ich dich anschaue
hast du mich schon lange
angeschaut
genau so, wie ich bin

und hörst nicht auf
mich zu lieben

 
Wenn ich mich nach dir sehne
hast du dich schon nach mir gesehnt
zuerst
 

Ja, du bist immer zuerst da
deine Kraft
dein Plan
immer am größten

 
Ich muss mich daran erinnern
und jeden Tag möchtest du mir mit deiner Gnade zeigen
wer du bist
und wen du liebst

 
Ja, du liebst mich, den Kleinen
und aus tiefstem Herzen möchte ich dir danken
mein großer, allmächtiger Gott

Montag, 8. Dezember 2025

Stille Ruhe

 


Stille Ruhe

 

Ruhe!
Ich muss mich ausruhen
Informationen abschalten
in Ruhe heilen
Ich muss meine innere Stimme finden
mit meinem Herzen sprechen
und der Quelle der großen Liebe

von Angesicht zu Angesicht
alles ablegen
was eine echte und ehrliche Kommunikation
behindert.

Ruhe!
Ich muss nachdenken
mich abschirmen
vom Lärm der Welt
den Weg nach vorne finden
und den tiefen Rhythmus des Lebensnervs

Ruhe!
Ich muss nach innen schauen
in die Tiefe
einen Engel das Licht des Lebens entzünden lassen
und mich in der Dunkelheit zurechtfinden
in meine dunklen Winkel
sie mit der Flamme des Lebens erwärmen
die tragende Kraft der Hoffnung

Ruhe!
Ich muss lauschen
das Größere ausloten
Motiv und Absender erkennen
bei dem, was mich drängt
und zu meinem Innersten spricht

Ruhe!
Ich muss wachsen
das Wunder geschehen lassen
wenn nichts passiert
das Gute geschehen lassen
Ruhe!
Ich muss gehört werden
die barmherzige Gemeinschaft spüren
die sich Zeit nimmt
für mich

Also bitte ich:
Die Sprengkraft der Liebe
erfülle meine Stille
mit deiner Gegenwart!

 


 

Montag, 1. Dezember 2025

Aus Kapitel 8 des Buches

 


Christlicher Workaholic


Doch die auf Jahwe hoffen, gewinnen neue Kraft. Wie Adler breiten sie die Flügel aus. Sie laufen und werden nicht müde, sie gehen und werden nicht matt. (Jesaja 40:31, Bibel Heute)


Ich erinnere mich wie ich in den Pausen in meiner Oberschule herumlief und betete, dass ich Menschen treffen würde, denen ich von Jesus erzählen könnte. Ich kam immer vor Beginn des Unterrichts in die Schule, um für die Schule zu beten, und blieb nach dem Unterricht, um für die Schule zu beten.
Ich glaubte, dass die gesamte Verantwortung für die Erlösung der Menschen auf meinen Schultern lastete. Dass Gott dies von mir verlangte, wenn ich ein wahrer Christ sein wollte. Natürlich wollte ich, dass die Menschen die Liebe erfahren, die ich erfahren hatte, aber das war jetzt nicht mehr
meine Hauptmotivation. Es war nicht die Liebe die mich antrieb. Im Gegenteil, ich hatte
begonnen unter einem starken religiösen Zwang zu leben. Ich war ein braves Mädchen, das Christin geworden war und sie hatte das Gefühl dass sie eine Menge Dinge für Gott tun musste, um sich geliebt und akzeptiert zu fühlen.
Die Scham in mir war zunächst durch Mobbing entstanden, wurde aber später durch ungesunde Theologie von der Kanzel noch verstärkt. Und diese Scham trieb mich in den Wahnsinn. Sie brachte mich dazu alle Grenzen dessen zu überschreiten, was ein Mensch ertragen kann.

 

 

Neben meiner Evangelisation in der Schule war ich auch in meiner Freizeit auf den Straßen und Plätzen unterwegs, sogar nachts, und versuchte, von Jesus zu erzählen und Menschen auf verschiedene Weise zu helfen. Ich versuchte, für alle da zu sein – in der Kirche, beim Training, zu Hause beim Lernen und für meine Mutter, der es nicht so gut ging. Ich wurde zu einem christlichen Workaholic, der versuchte, vor dem Gefühl der Scham zu fliehen, indem ich fleißig, engagiert und leistungsfähig war.
Schließlich stieß ich an meine Grenzen.
Ein Workaholic im Reich Gottes zu sein sollte per Definition unmöglich sein. Laut der Bibel geht es im Reich Gottes darum in seine Ruhe einzugehen. Nach allem was in Gottes Wort gesagt wird, hätte ich mich stattdessen einfach auf einen Stuhl setzen sollen und von Gott empfangen zu werden. Aber leider war ich nicht tief genug in der Bibel und in Gottes Liebe verwurzelt, um all den negativen Gedanken über mich selbst widerstehen und dies verstehen zu können.
Ich hätte Hilfe gebraucht. Jemanden der „Stopp” gesagt hätte. Ich hätte jemanden gebraucht,
der meine Motive hinterfragt hätte. Ich hätte Menschen gebraucht die mir meine Scham offenbart hätten. Ich hätte Menschen gebraucht die mir gezeigt hätten wie unendlich geliebt ich bin. Ich hätte Menschen gebraucht die mir gesagt hätten: Hör auf, Gott zu spielen!


Der Gott der Bibel hat bewiesen, dass keiner von uns sich für das was er ist, schämen muss. Am Kreuz hat er gezeigt, dass er bereit war alles zu tun, damit wir Vergebung erfahren und eine vertraute Beziehung zu Gott haben können.
Der Tod Jesu ist der ultimative Beweis dafür, wie unendlich wertvoll und geliebt wir in seinen Augen sind.
Gott möchte, dass wir zu ihm fliehen, wenn wir uns schämen und nicht vor ihm davonlaufen.
In Gottes Armen sind wir vollkommen sicher. Wenn wir in seinen Armen ruhen, schenkt er uns Frieden, innere Heilung und neue Kraft. Wir dürfen seine Wahrheit über uns annehmen. Sie vertreibt die Lügen, wenn wir an ihr festhalten. Wie auch immer es Ihnen oder mir geht, ich möchte
Sie und mich selbst ermutigen, diese Liebe anzunehmen.
Gott hatte an diesem Tag beim Zeltgottesdienst begonnen mir das Gefühl zu geben, geliebt zu sein.
Aber Zweifel und alte Wunden machten es mir schwer auf seine Liebe zu vertrauen.
Jetzt im Nachhinein sehe ich, dass ich versuchen muss in Gottes Liebe anzukommen. Einfach
neben Gott herzugehen und so neue Kraft und neuen Mut zu finden.


Samstag, 15. November 2025

Schützende Integrität

 


Schützende Integrität


Halt! Nein!
Ich versuche, mein Inneres
zum Blühen zu bringen
Schützende Grenzen zu setzen
für das Gute, das mich fordert
aber mich ablenkt
vom Wichtigsten
und für das Böse, das zerstören will
meinem Wesen Gewalt antun will


Halt! Nein!
Ich muss mich sammeln
Kraft finden
Wenn Kraftlosigkeit
und Verwirrung meine Seele zerreißen
Ja, ich muss eine Weile allein gehen
Mit Gott, meinem Vater
Den Weg des Lebens finden
In meinem Herzen


Was für ein herrliches Gefühl es ist
Gottes eigenes Wesen
In meinem inneren Garten
Zu genießen
Und seinen guten Duft zu spüren

Samstag, 8. November 2025

Ich möchte Barmherzigkeit sehen und keine Opfer

 


Ich möchte Barmherzigkeit sehen
 

und keine Opfer


Ich möchte dir nicht
das Leben auspressen
denn ich möchte Barmherzigkeit sehen
und keine Opfer


Deine Taten für mich
müssen auf Liebe beruhen
Deine Motivation
muss aus Dankbarkeit entstehen


für wie sehr ich dich liebe
So fließt meine Gnade zu dir


und zu deinen religiösen Zwängen
sage ich tatsächlich nein


Natürlich möchte ich, dass du mir folgst
und mir gehorchst
aber nur aus Liebe
denn dann bleibst du in mir
und ich in dir

Samstag, 1. November 2025

Aus Kapitel 7 des Buches

 




Prüfe

Sieh, daß ich deine Vorschriften lieb habe; nach deiner Güte, Jehova, belebe mich! 160Die Summe deines Wortes ist Wahrheit, und alles Recht deiner Gerechtigkeit währt ewiglich.

(Psalm 119: 159-160 ELB)

Jesus war mir begegnet und hatte mir gesagt, dass er mich liebte. Das veränderte den Fokus meines Lebens vollständig. Ich war verliebt und verrückt nach Gott und wollte, dass alle von ihm hörten und dasselbe erleben durften, was ich erlebt hatte.

In meinem Herzen brannte ein Feuer, ein Feuer, das es dort zuvor nie gegeben hatte. Ich sang, spielte Gitarre, las die Bibel und erzählte von Jesus und was er für mich getan hatte.

Für viele in meinem Umfeld muss das wohl aufdringlich gewirkt haben. In der Schule verspotteten mich die Leute. Das war natürlich schwer für mich und ich fühlte mich allein. Aber jetzt hatte ich eine Grundlage der Liebe, auf die ich mich stützen konnte, wenn die bösen Kommentare kamen.

Nach ein oder zwei Jahren begann ich jedoch zu spüren, dass es Wunden aus meiner Kindheit gab, die nicht verheilt waren. Ich wollte leben und liebte meinen Gott, aber ich spürte einen starken Schmerz in mir.

In den Predigten, die ich hörte, war es ein wiederkehrendes Thema, dass wir Christen mehr für Gott tun sollten. Diese Predigten lösten jedoch in mir ein tiefes Schamgefühl und Angst aus. Ich tat doch bereits alles was ich konnte, um Jesus nachzufolgen und seinen Namen bekannt zu machen. War das nicht genug?

Ich begann zu erkennen, dass ich Hilfe brauchte. Nun drehte sich mein Leben immer mehr darum, wie ich Hilfe von Gott empfangen könnte. Ich fühlte mich zu Zusammenkünften und Gottesdiensten hingezogen bei denen ich deutlich spüren konnte, was ich als Gottes Gegenwart empfand.



Und oft erlebte ich Dinge die mir das Gefühl gaben von Gott angenommen und gesehen zu werden.

Ich war jedoch jung und nicht ausreichend mit Gottes Wort vertraut, um unterscheiden zu können was gesund und was ungesund war. In meiner Verzweiflung glaubte ich alles was während dieser charismatischen Versammlungen gesagt wurde. Ich begann Lehren anzunehmen, die nicht zum normalen gesunden Christentum gehören, sondern Ergänzungen und Erfindungen sind die man als Irrlehren bezeichnen kann.

Ich hatte noch nicht verstanden, wie wichtig es ist immer zu prüfen, was von der Kanzel oder der Bühne verkündet wurde. Dass die Summe von Gottes Wort die Wahrheit ist.

Nicht einzelne Bibelverse die so verdreht wurden, dass sie etwas anderes bedeuteten als das was als sie geschrieben wurden.

Nur weil das was man hört und erlebt sich im Moment euphorisch und gut anfühlt, ist das noch keine Garantie dafür, dass es gut ist daran zu glauben. Was gesund ist bringt auf lange Sicht gute Früchte hervor, Früchte wie Frieden, Liebe, Fürsorge und Geduld. Dinge die dazu führen, dass man sicher und stabil in seiner Beziehung zu Jesus sicher und stabil macht und Lügen aufdecken kann die das Gute zerstören und ruinieren.

Ich wusste nicht, dass dies so wichtig ist. Dass es unter den guten Dingen auch schlechte Dinge geben kann, die geradezu lebensgefährlich sind. Ich wusste nicht, dass ich wachsam sein muss und mich nicht nur von starken Gefühlen leiten lassen darf.

Es ist leicht in solche Situationen zu geraten wenn man jung oder neu im Glauben ist. Wenn man sich sehr danach sehnt und verzweifelt darauf wartet Gott zu begegnen.

Es waren nicht die charismatischen Ausdrucksformen in den Gottesdiensten an sich, die falsch waren (was ich später als Gegenreaktion zu glauben begann). Es waren die Theologie unddie Lehren. Innerhalb der Glaubensbewegung gibt es beispielsweise eine Lehre über das „Bekenntnis”. Dabei kan es darum gehen dass man „bekennen” soll, dass man von einer Krankheit geheilt wurde.

Es kommt vor dass Menschen auf diese Weise „bekennen”, dass sie geheilt und von verschiedenen Krankheiten befreit worden sind, obwohl es offensichtlich ist, dass dies überhaupt nicht der Fall ist.


Wenn man bekennt, dass man von einer Krankheit geheilt ist, obwohl der ganze Körper und Geist die Heilung nicht erfahren lernt man der Realität nicht zu vertrauen.

Dies kann dazu führen, dass man sich verwirrt, ängstlich und verunsichert fühlt. Und diese Früchte sind nicht Gottes Werk.

Also trauen Sie sich, es zu versuchen! Lesen Sie nach und fragen Sie andere Gläubige und den Heiligen Geist. Schauen Sie in Gottes Wort nach, ob das, was Sie gelernt haben, stimmt!




Sonntag, 26. Oktober 2025

Willkommen

 


Willkommen


Strophe 1:

 
Willkommen
ohne Zwang
du kannst hier landen
in der Atmosphäre der Freiheit

Strophe 2:

Die Schönheit der Liebe
stimmt zum Gesang an
und ruft ein ewiges
rufendes Komm

Strophe 3:

Ja, das Schöne erklingt
und fordert uns auf,
an die Gestalt der Liebe zu glauben
Gottes Gegenwart in allem

Refrain: 

 
Willkommen, willkommen hier
willkommen, willkommen zu Hause
Willkommen, willkommen hier
willkommen, willkommen zu Hause
mein Freund

 

Das Lied in Schwedisch:  





Sonntag, 19. Oktober 2025

Zusammen im Chaos

 


Zusammen im Chaos


Ich glaube so leicht, dass ich allein bin
und mein Blick bleibt an dem hängen was unmöglich erscheint
 
Ein Strom aus Dunkelheit
und den Realitäten des Lebens
fließt scheinbar gnadenlos
auf dem Weg, den ich gehen muss
 
Ich erkenne, dass ich hier bald ertrinken könnte
sehr bald
 
Weit in der Ferne leuchtet eine goldene Stadt
aber werde ich jemals dorthin gelangen?
 
Die Chance ist minimal
 
Dann lerne ich jemanden kennen
und dann immer mehre´re
die mir Hoffnung und Glauben schenken
die meine Hand nehmen
die mir zeigen, dass sie bereit sind mit mir zu gehen
 
Plötzlich gibt es einen Weg hindurch
das Wasser steigt auf beiden Seiten
und das Unmögliche wird möglich

Mittwoch, 1. Oktober 2025

Aus Kapitel 6 des Buches


 

Sehnsucht nach Gemeinschaft


Nun möchte ich Ihnen erzählen, was geschah, nachdem ich die Entscheidung getroffen hatte, Jesus zu folgen.
Ich begann mich danach zu sehnen, nach derGemeinschaft, die ich bei den
Zeltversammlungen erlebt hatte. Bei den Treffen hatte ich festgestellt, dass es offenbar viel mehr Christen in Schweden gab, als ich gedacht hatte.
Ich war sehr überrascht so viele Christen an einem Ort versammelt zu sehen.
Nicht zuletzt war ich überrascht, so viele junge Menschen zu sehen.
Ich hatte gedacht, dass es
höchstens vielleicht zwanzig junge Christen im ganzen Land gibt.
Ich recherchierte im Internet und las über verschiedene Gemeinden im freikirchlichen Bereich.
Zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch eine Angst, die vielleicht unter Nichtchristen weit verbreitet ist, nämlich, dass ich Treffen mit vielen so genannten
Charismatikern und charismatischen Ausdrucksformen als seltsam und fremd wirken.
Kirchengemeinden der Schwedischen Kirche, wie die Gemeinde in der ich
kürzlich konfirmiert wurde hat mich auch nicht angezogen. Ich empfand sie
zu streng, zu zahm und zu langweilig, und es gab viel zu wenig, oder besser gesagt keine Menschen meines Alters die bei den Treffen waren.
Auf der Hönökonferenz hatte ich erlebt, was ich als goldenen Mittelweg ansah
und das war es, was ich jetzt suchte.
Ich habe Ihnen bereits erzählt, dass mein Vater zu dieser Zeit eine Begegnung mit Gott hatte und dass er sich nun als Christ betrachtete. Was ich noch nicht erzählt habe ist dass er als Kind in einer christlichen Umgebung aufgewachsen ist.
Er war damals Mitglied einer Pfingstgemeinde, bis er etwa 18 Jahre alt war, aber dann verlor er seinen Glauben an Gott.
Während meiner gesamten Kindheit hat er sich also nicht als
Christ betrachtet.
Seine Erfahrungen in der Kirche seiner Kindheit führten jedoch dazu, dass er mir nun riet, die Möglichkeit nicht auszuschließen, dass ich
das zu finden, was ich suchte, in der Pfingstbewegung sei.
Es war nicht der Weg, den ich zu gehen beabsichtigt hatte. Ich hatte sogar ein wenig Angst
dass die Pfingstbewegung zu extrem war. Ich wusste nicht wirklich
viel über sie. Also beschloss ich es doch zu versuchen.
Auf wackeligen Beinen ging ich zum Gebäude der Pfingstkirche in Alingsås und klingelte
an ihrer Tür. Ein Mann antwortete, er machte den Eindruck einer ruhigen
und gefassten Person, viel besser als befürchtet.

Ich weiß nicht mehr genau, was passiert ist, aber ich glaube, es gab
irgendeine Art von Treffen für junge Leute. Nach diesem Abend war ich fast
ekstatisch, so viele andere Christen getroffen zu haben und mit ihnen zu beten
und den Leitern tausend Fragen über den christlichen Glauben zu stellen.
Mein Geist war wie ein trockener Schwamm, der alles Wasser aufsaugte, das er finden konnte.
Vorsichtig und behutsam versuchte der Jugendpastor (den ich
den ersten Abend hatte) mich und die anderen dazu zu bringen, mehr Wissen über den christlichen Glauben aufzunehmen.
Ich sehnte mich nach mehr Wissen und Verständnis. Einerseits wollte ich, dass meine Bedürfnisse nach Spiritualität und Gemeinschaft befriedigt sehen, aber auch, dass Menschen Gott empfangen und ähnliche Erfahrungen machen wie ich.
So begab ich mich auf eine Art Jagd nach einer intensiven Suche nach Gott und spirituellen Erfahrungen.
Ich wusste noch nicht dass man im Glauben ruhen kann und in der Tatsache dass Gott immer da ist.
Dass er schon alles getan hat was nötig ist, damit wir ihm nahe kommen können.
Damals war ich auf der Suche nach den spektakulären, spirituellen Kicks und den großen Beweisen, die Gott uns in Form von Wundern und Zeichen geben kann.
Ich wusste dass ich noch viel zu lernen hatte und ich dürstete nach Wissen. Deshalb habe ich
viel gelesen, zum Teil in der Bibel, aber auch in vielen anderen Büchern über den christlichen Glauben.
Bücher, die man vielleicht als „christliche Erbauungsliteratur“ bezeichnen könnte.
Sie befassten sich mit Themen wie Heilung, wie man Nachfolge Jesu und „geistliche Kriegsführung“.
Leider waren einige dieser Bücher stark von Ideen und Gedanken
der so genannten Glaubensbewegung beeinflusst. Diese Bewegung, die ihren Ursprung in den Vereinigten Staaten hat, hat
leider einige so genannte „Irrlehren“ aufgegriffen. Später sollte ich mich
näher mit dieser Bewegung vertraut machen und zwar in einer Weise die
negative Folgen für mein Leben haben sollte. Doch davon wusste ich noch nichts.
Der Einstieg in die Gemeinschaft der Jugendgruppe war schwierig für mich, die aus einer ziemlich engen Gruppe bestand..



Mit der Zeit fand ich mehr von der Gemeinschaft die ich suchte bei Kirchenmitgliedern die etwas älter waren als ich.
Ich ging zu den Gebetstreffen in der Kirche und lernte die Kraft des Gebets kennen, indem ich den „Gebetsfrauen“ und „Männern“ zuhörte und mit ihnen betete.

Keine Kirche ist perfekt, aber diese hat mir sehr viel bedeutet.
Sie war wie ein Zuhause, ein Ort, an dem ich das Gute in mir aufbauen konnte.

Wir denken vielleicht, dass wir die Kirche nicht brauchen. Vielleicht können wir verletzt swerden durch deren Art und Weise. Wir denken vielleicht dass es ausreicht einfach Zeit
allein mit Gott zu verbringen, zum Beispiel in der Natur.
Aber ich glaube, dass Gott uns für die Gemeinschaft geschaffen hat und das war etwas wonach ich mich sehr sehnte.
Zumal ich auch zwei meiner besten Freundinnen verloren hatte, die nicht mehr meine Freundinen sein wollten, nachdem ich mich beschlossen hatte Jesus zu folgen.
Die Bibel sagt uns dass diejenigen die an Jesus glauben, wie sein Leib hier auf Erden sind. Wir werden alle gebraucht und wir brauchen uns alle gegenseitig, damit der Körper funktioniert.
Die Bibel beschreibt uns Christen auch als seine Braut, etwas, das wunderschön ist und extrem geliebt und wichtig für ihn ist.
Obwohl ich nicht mit allen in der Kirche die Gemeinschaft hatte, die ich wollte
bedeutete das ich Gemeinschaft hatte, dass ich anfangen konnte, in meinem Glauben zu wachsen und das Fundament zu legen. Ich konnte mit Gedanken ringen und laut über Dinge nachdenken Dinge, die ich nur schwer verstehen konnte.
Wenn Sie keine christliche Gemeinschaft haben, werden Sie wahrscheinlich nicht die Unterstützung, Herausforderung und Ermutigung die Sie brauchen, um Ihren Glauben fortzusetzen
und im Glauben gestärkt zu werden. Vor allem, wenn man in Schwierigkeiten gerät. Gleichzeitig verpassen die anderen Gemeindemitglieder, was Sie in die Gemeinschaft einbringen könnten.

Ich weiß, dass es schwierig sein kann, eine christliche Gemeinschaft zu finden, in der man sich wohl und sicher fühlen kann. Aber meine Herausforderung an Sie ist: Trauen Sie sich sie zu suchen!
Beten Sie dass Gott Sie in einen Kontext führt. Denn Sie sind wertvoll, und Sie können auch für andere wertvoll sein. Ich bin überzeugt, dass wir dazu geschaffen sind
in Gemeinschaft zu leben. Gemeinsam können wir das Wissen über Jesus verbreiten und zeigen wer er ist.


Freitag, 12. September 2025

Gesehen und gerufen

 




Gesehen und gerufen


Mitten im Sturm stehst du da
und erleuchtest die Nacht
während eine Welle nach der anderen an die Küste kracht
 

Tränen rinnen über meine Wange
Deine Knie sind gebeugt
Deine Augen brennen vor Liebe
Ich wusste kaum, dass solche Liebe existiert
heilig, barmherzig und zutiefst wahr
 

Ich wage es kaum aufzuschauen
so hilfst du mir, meinen Blick auf dich zu richten


Dann hältst du mich zärtlich und fest in deinen Händen
und dann erkenne ich
dass deine Barmherzigkeit überwältigend groß ist
Unendlich für die, die empfangen wollen


Wie ein Pfeil direkt ins Herz
brennt deine liebende Gegenwart


Du fragst, ob ich dir folgen will
Ja oder nein?


Es mag alles kosten
Aber du, Gott bist
der Einzige, der wirklich wahr ist
Und du bist derjenige, der mich lieb hat


Denn Herr, zu wem sollte ich sonst gehen
du hast die Worte des ewigen Lebens

Montag, 8. September 2025

Meine Taufe


 

Meine Taufe


Ich kann mich an meine Entscheidung
mich taufen zu lassen erinnern
wie es der Beginn von etwas Neuem war
und wie ich von deiner Gegenwart umgeben war
Daraus erwuchs so viel Gutes
und gab mir Kraft das Leben zu leben
zu dem du mich gerufen hast


Als Zeichen dafür dass ich mich entschieden hatte
dein zu sein
und du mein
umhüllte mich das Wasser

Deine Gnade und deine Liebe erfüllten alles
das Alte war verschwunden
und etwas Neues war gekommen

Etwas Neues das mein Herz
mit größerem Mut erfüllte
als ich mir je hätte vorstellen können
dass ich in der Lage sein würde
dir davon zu erzählen

Donnerstag, 4. September 2025

Komm und folge mir

 




Komm und folge mir

Gebunden in Selbsthass
Gebunden in Kummer und Bitterkeit
das Leiden in meiner Seele so unermesslich


wollte kaum leben
aber
die Dunkelheit floh als ich beschloss dir zu folgen
Ja, als ich dem Licht begegnete
du Jesus hast mich befreit
und Freude
himmlische Freude erfüllte mich


Seitdem ist viel passiert
Ich bin in die Irre gegangen
und bin nun zurückgekehrt
zu deiner Liebe
und zu deinem Licht
du mein liebender und verständnisvoller Gott


Du rufst mich Dir zu folgen
auf dich zu schauen, damit ich nicht abschweife
auf andere Wege
und wieder ein verirrtes und beschädigtes Kind werde
 

Und tatsächlich begegnet mir die Dunkelheit
versucht zu erschrecken und zu verdammen
zu verführen und zu betrügen
mir zu sagen dass ich größer werden muss
stark und mächtig
Aber alles was ich brauche ist
meinen Blick auf dich zu richten, Gott
Und es zum Ziel meines Herzens zu machen
so zu sein wie du
Meine Ansprüche hinter mir zu lassen
Und in einer befreienden Abhängigkeit zu leben
Was immer es auch kostet Jesus
hilf mir dir nahe zu sein
Ja, du sagst es noch einmal
KOMM UND FOLGE MIR!



Montag, 1. September 2025

Aus Kapitel 5 des Buches

 


 

Der Ruf zur Jüngerschaft


Ich wusste nicht viel über den christlichen Glauben, als ich beschloss, Jesus in mein Herz zu lassen. (Vielleicht etwas seltsam, wenn man bedenkt, dass ich vor kurzem konfirmiert würde.)
Die Woche nach dem Zelttreffen hat mich verändert. Ich wurde herausgefordert, die Entscheidung zu treffen, ihn nicht nur in mein Herz zu lassen, sondern ihm auch zu folgen, was immer
mich das kosten würde. Ich war bis über beide Ohren in Gott verliebt, so dass mir diese Entscheidung in diesem Moment leicht fiel. Ich hatte erkannt, dass Jesus meine einzige Rettung war, der Einzige, der mir ein gutes Lebensgefühl geben konnte, der Einzige, der mein Leben mit Freude erfüllen konnte. Seit diesem Tag musste ich diese Entscheidung viele Male wiederholen. In einigen Phasen meines Lebens musste ich sie jeden Tag wiederholen. Am Anfang war es nicht leicht, Jesus ganz hereinzulassen und mich von ihm heilen und zu lassen. Es fiel mir schwer, viele Dinge zu akzeptieren, sogar die zentralste Sache: dass Jesus für mich gestorben und auferstanden ist, damit ich frei von Schuld und Scham sein kann. Aber mit der Zeit lernte ich Jesus kennen und fand heraus, dass ich ihm vertrauen konnte. Dann habe ich alles was ich konnte in seine Hände gelegt.
Seitdem habe ich immer mehr von dem was Jesus ist, entdeckt und verstanden.
Es ist für mich immer wichtiger geworden, dass mein Glaube nicht nur auf meinen
Gefühlen beruht. Vor allem, nachdem ich mich am Anfang meines Weges mit Gott
in einen Glauben verirrt, der hauptsächlich auf Gefühlen beruht (darüber werde ich in diesem Buch mehr erzählen).

Die Bibel sagt uns, dass wir den Herrn von ganzem Herzen lieben sollen, von ganzer Seele und mit unserem ganzen Verstand. Die Möglichkeit den Glauben auch mit dem Verstand zu erforschen und zu verstehen und zu entdecken, dass Jesus die Prüfung besteht, war für meinen weiteren Weg mit Gott von entscheidender Bedeutung.
Gott ruft uns. Er möchte, dass wir ihm mit unserem ganzen Leben nachfolgen. Er möchte, dass wir ihm alles geben was wir haben, sowohl das Gute als auch das Schlechte in uns. Wenn wir das tun verwandelt uns Gottes Liebe. Wir fangen an ihm aus freien Willen zu gehorchen, aus Liebe zu ihm, nicht weil wir es müssen. Wir lieben, weil er uns zuerst geliebt hat.
Ich möchte Sie auffordern darüber nachzudenken, was christlicher Glaube wirklich ist. Wenn
Sie tief in sich spüren, dass dies die Wahrheit sein muss, wagen Sie es weiter zu suchen
und mehr über die Wahrheit zu erfahren. Öffnen Sie Ihr Herz, damit der Heilige Geist
Sie berühren und Ihnen dabei helfen kann.
Gott weiß am besten was wir brauchen, also wagen Sie es, ehrlich zu sein. Bitten und beten Sie um Hilfe, sowohl von Menschen die Jesus bereits kennen, als auch von Gott direkt.

 

 




 

 

 


Mittwoch, 13. August 2025

Endlich kann ich anfangen zu sehen


 

Endlich kann ich anfangen zu sehen


Ich sitze an der Straße und er sieht mich
Er spricht und seine Stimme berührt mich
und ich zittere


bis in mein Innerstes hinein die Kraft seiner Worte erklingen lässt
Ich merke, dass es mich aus der Dunkelheit holt
und er beginnt meine geistige Blindheit zu heilen
 

Endlich kann ich anfangen zu sehen!
Ich knie vor ihm
und preise und bin von ganzem Herzen dankbar
 

Er spricht und ich höre weiter zu
Ich lasse zu
dass seine Stimme beginnt mich zu definieren
 

denn wenn ich aufnehme was er sagt
sagt es mir wer ich bin
sein!
geliebtes Kind
und unglaublich wertvoll
 

Die Worte erwärmen
und sprechen von der Schönheit die ich habe
was für eine Frau er aus mir macht
und wie schön andere sind


Dann begann das Licht in meinem Herzen an Kraft zu gewinnen
und ich möchte glauben dass der Sieg den er über die Dunkelheit errungen hat
mich endlich herausbringen wird
in völliger
liebender
Freiheit


 



Sonntag, 10. August 2025

Fülle


Fülle


Von deiner Gnade umgeben zu sein
ist wie in einem Wasserfall zu stehen
wo deine Gnade alles reinigt und umhüllt
Meine Sünde, die mich gebeugt und schmutzig gemacht hat
ist abgewaschen
und ich kann aufschauen
und dankbar sein
dass ich dein Kind sein darf


Ja es gibt
so viel mehr Wasser
als Schmutz
so viel mehr Gnade
als Sünde
so viel mehr Liebe
als Hass
so viel mehr Hoffnung
als Verzweiflung
Danke!

Mittwoch, 6. August 2025

Im Wind des Geistes


 

Im Wind des Geistes

 

Im Wind des Geistes
reise ich vorwärts
meine Augen sind auf das Licht gerichtet
mein Geist ist erfüllt vom Geist Gottes
und niemand außer Gott kennt meinen Weg
 

ich vertraue Ihm immer mehr
und Seine Liebe erfüllt mich
die Freiheit, die ich gefunden habe
als ich alles aufgegeben habe
macht meine Dankbarkeit grenzenlos
 

Seine Herrlichkeit
Seine tiefe Liebe
macht mich glücklich
 

ich fliege vorwärts
im Wind Seines Geistes
wo ich alles tun kann
was Er will
ich fühle Kraft
ich denke es ist
Euphorie
tief in mir


Sonntag, 3. August 2025

Der Schatz ist verborgen


 

Der Schatz ist verborgen


Tief im Innern ist eine Tür
jemand klopft
jemand will eintreten
und sich zu eigen machen
 

In meinem Leben
war ein Licht um diese Tür
und meine Sehnsucht zog mich zu ihr


ein tiefes Bedürfnis
ich versuchte es zu begraben
aber tief im Innern
wollte Gott mir begegnen
und mir Frieden geben
 

ich öffnete die Tür
zählte bis drei
und Wellen von Licht
funkelndes reines seliges Licht
umhüllte mich


Ich bin so glücklich
dass ich
die Reise
zu dieser Tür wagte
dass ich eine Willensentscheidung traf
und sie öffnete
 

Landschaften der Reinheit
der Heiligkeit
voller Liebe
waren dahinter
Ja, der Schatz war versteckt
aber ich fand ihn
und ich fand ein Zuhause

 



Freitag, 1. August 2025

Aus Kapitel 4 des Buches


 

Ich liebe dich


Merkst du nicht, dass ich vor der Tür stehe und anklopfe? Wer mich rufen hört und mir öffnet, zu dem gehe ich hinein, und wir werden miteinander essen – ich mit ihm und er mit mir.
 (Offenbarung 3:20 BIBEL. HEUTE)

 
Dann kam der Tag, an dem mein Vater mich zu einem Zelttreffen einlud. Für diejenigen unter euch, die nicht wissen was das ist, ist es ein Gottesdienst in einem großen Zelt. Mein Vater hatte
kürzlich auf einer Hochzeitsreise in Israel Gott kennengelernt und war danach viel
glücklicher und friedlicher geworden. Das berührte mich und machte mich sogar
offener und neugieriger für den christlichen Glauben.
Zuerst habe ich nein gesagt. Ich dachte, es würde bedeuten, dass ich in einem Kreis mit ein paar Leuten
sitze und angeschaut werden würde. Als mein Vater mir sagte, dass wahrscheinlich
2000 Menschen an dem Treffen teilnehmen würden war ich fast schockiert. Gab es so viele Christen?
Also sagte ich ja und ging mit.
Der Prediger sprach davon, dass Jesus vor der Tür steht und anklopft. Dass er möchte, dass
Menschen ihn in ihr Herz lassen, damit Gott
Gemeinschaft mit ihnen haben kann. Mein Herz pochte. Innerlich sagte ich: „Gott, wenn du
existierst kannst du in mein Herz kommen.“ Ich zählte bis drei, und nach dieser
war es, als ob ein Strom von Liebe durch mich hindurchging. Ich hörte Gottes Stimme fast
so stark, dass ich glauben konnte, sie mit meinen physischen Ohren zu hören, über
und immer wieder: „Ich liebe dich!“
Ich war überflutet von Staunen, Freude und Liebe. Gott war wirklich da! Zum
ersten Mal in meinem Leben fühlte ich mich geliebt. All meine Depressionen verschwanden
und ich ging wie auf Wolken.

 


Ein Fremder sagte sogar zu mir: „Du siehst aus, als ob du auf Wolken gehst!“ Ich wollte kaum noch
leben und jetzt war ich erfüllt von Freude, Dankbarkeit und Kraft.
Ich habe gelernt, dass Gott mit uns Gemeinschaft haben will. Aber er zwingt sich
niemandem auf, sondern ist wie ein Gentleman, der wartet bis man es will. Niemals
hätte ich gedacht, dass jemand mit mir Gemeinschaft haben will und auch
mich so unendlich lieben kann. Aber es war so. Und so ist es auch.
Vielleicht steht Gott an der Tür deines Herzens und klopft an. Wagen Sie es ihn hereinzulassen!
Die Liebe die dir begegnen wird kann dein Leben für immer verändern. Die Verwandlung
kann schnell oder langsam geschehen. Gott ist ein persönlicher Gott, der mit
jedem von uns auf einzigartige Weise arbeitet. Als ich Gott bei diesem
Zelttreffen in mein Herz einlud traf ich die beste Entscheidung meines Lebens. Ich glaube, dass Sie
das Gleiche erleben können. Ich weiß, dass Gott das will.
Deshalb teile ich dies mit Ihnen. Gottes Liebe ist für alle da, nicht
nur für einige Wenige.
Wenn Sie Jesus bereits kennen, dann teilen Sie Ihre eigenen Erfahrungen mit
Gott. Erzählen Sie uns, wie er Ihr Leben verändert hat. Vielleicht können Sie andere
Christen dazu inspirieren das Gleiche zu tun.
Trauen Sie sich, Jesus hereinzulassen und trauen Sie sich, die Freude und Dankbarkeit zu teilen. Geteilte Freude ist
doppelte Freude. Lassen Sie uns mehr teilen!

 




 


Montag, 7. Juli 2025

Oh du traurige Seele

 

Meine traurigen Augen

Oh du traurige Seele


Oh du traurige Seele
du, der du deinen Weg nicht kennst
fasse Mut und wag zu glauben
Dass du geliebt wirst, wie du bist
Geliebt, wie du bist

Komm und lege deine Stirn
an die Brust der Tiefe der Liebe Gottes
wenn du dich erschöpft fühlst
Denn du bist hier willkommen
Du bist hier willkommen!

Spüre die Schläge hier tief im Inneren
Hör, wie er dir zuhört
Er ist für immer in deiner Nähe
Für immer, wenn du willst
Die Ewigkeit, wenn du willst

Lass deine eigene Gegenwart mit Wunden
und Fehlern seine treffen
wo du bist und nirgendwo anders
Denn in seinen Armen wirst du ganz sein
In seinen Armen wirst du ganz sein

Er sucht die Authentizität in dir
Wo immer du glaubst, dass du bist
ganz nah oder weit weg
Er sagt, ein ewiger Ruf komme
Ewiger Ruf, komm!

 

Das Lied in Schwedisch:


 

Freitag, 4. Juli 2025

Du kamst zu mir

 


Du kamst zu mir


Ich hatte Dinge gesagt

Dinge getan

die dein Herz mit Abscheu erfüllten

meine Gedanken waren dunkel

meine Liebe so klein

Aber du bist gekommen

oh heiliger Gott

kamst zu mir

Viele hätten es sicher getan

wenn sie die Gedanken meines Herzens kennen würden

nicht einmal an meiner Seite gehen wollen

Aber du, heiliger Gott

hast nicht nur deine Hände geöffnet

du wolltest auch das Kostbarste das du besitzt mit mir teilen

schwarz

dunkel

kleines Ich

Zitternd

streckte ich sanft meine Hände aus

und du wolltest, dass ich verstehe

Dass deine Liebe und Gnade immer größer ist

Größer als meine Dunkelheit und mein Schmerz

größer als alle Sünde der Welt

Größer als ich jemals verstehen kann

Ja, du kamst

kamst zu mir

und ich konnte erblicken

das Licht eines neuen Morgens

Ich danke dir, Gott!

 


Mittwoch, 2. Juli 2025

Der Blick der Liebe

 

Ein Bild, das ich gemalt habe.

Der Blick der Liebe


Ich möchte mit den Augen der Liebe sehen
um zu sehen, welcher Weg gut zu gehen ist
in der manchmal dornigen Landschaft meines Lebens
aber ich weiß, dass ich nicht alles verstehen kann


Ich möchte glauben, dass Gott mich sieht
sowohl in meiner Nähe
an meiner Seite
und von weit oben
wie ein Adler
der über mich wacht


Als mein Leben am Tiefpunkt war
glaube ich jetzt dass Gott wusste dass es Hoffnung gab
eine andere Zukunft als die, die ich sah
Oder gar nicht sah


Ja, Gott weiß von meinem Ringkampf
meiner Schwierigkeit den Weg nach vorne zu finden
und kennt meinen Schmerz
und meine Schwärze


Ja, ich möchte mit den Augen der Liebe sehen
die von Mitgefühl und Zärtlichkeit erfüllt sind
er ist auch derjenige, den ich treffen möchte
der, nach dem ich mich sehne
und dem ich folgen möchte




Dienstag, 1. Juli 2025

Aus Kapitel 3 des Buches

 


 

 

 

 

 

 

 

 

Komm und sieh

Als ich 10 Jahre alt war, half mir mein Vater, die Schule zu wechseln und das Umfeld zu verlassen in der ich so gemobbt wurde. Ich kam auf ein andere schule die besser war. Dort fand ich eine Freundin, aber ich war mir nicht sicher, ob sie mich als Freundin haben wollte. Die Wunden aus den Jahren des Mobbings verfolgten mich mehr und mehr, obwohl ich mein Bestes gab um gut, fit, lustig und geistig stark zu sein.
Als es für mich an der Zeit war, die Schule zu wechseln und die weiterführende Schule zu besuchen, ließen sich meine Eltern scheiden. Obwohl ich versuchte es gut zu verkraften und stark zu sein, belastete mich das sehr.
Meine Mutter fühlte sich sehr schlecht und es wurde extrem schwierig sie zu ertragen, als es mir selbst schon sehr schlecht ging. Die Ängste und Erinnerungen wurden zu einer Lawine von Traurigkeit, Scham und Hass. Hass auf mich selbst und auf diejenigen die mich verletzt hatten, aber vor allem auf mich selbst. Es wurde schwierig mit mir in Kontakt zu kommen und es fiel mir schwer Freunde zu finden, da ich so deprimiert und in meinem Schmerz gefangen war.
Ich begann Pläne zu schmieden mir das Leben zu nehmen. Aber schließlich kam ich in Kontakt mit der Kinder- und Jugendpsychiatrie und bekam dort Hilfe.
Aus unerfindlichen Gründen meldete ich mich für den Konfirmationsunterricht. Ich weiß nicht was passiert ist aber ich interessierte mich schnell für das, was sie dort über Gott sagten.
In der gleichen Konfirmandengruppe war auch meine fast einzige Freundin aus der Schule. Als sie merkte, dass ich glaubig wurde, stellte sie mir ein Ultimatum: Entweder ich bin mit ihr befreundet, oder ich werde glaubig.
Es wurde zu einer Krise, zu einem Ringkampf in mir, der kaum zu bewältigen war.

Schließlich entschied ich mich für sie, weil ich mich so sehr nach Freundschaft und Gemeinschaft sehnte. Doch dann geschah etwas ganz Besonderes. Auf einer Geburtstagsfeier für meinen Onkel und seiner Frau (mein Onkel war einen Großteil seines Lebens als Pastor und Prediger tätig) kam er auf mich zu, sah mich an und sagte: „Sei achtsam mit deinem Glauben!

Ich hatte ihm nichts von meinem Dilemma erzählt und tief in meinem Herzen wurde mir klar, dass dies von Gott kommen musste. Dann weinte ich stundenlang.

In meiner Konfirmationsbibel stehen auf einer der ersten Seiten die Worte: „Komm und sieh!“ (Johannes 1,39, Schwedische Bibel 2000).



Es hat mich viel gekostet das zu tun und so kann es auch sein. Sich zu öffnen um Jesus zu suchen und zu glaube kann bedeuten allein zu sein, verspottet und sogar getötet zu werden. Wenn man nicht versteht, dass der Glaube mehr ist als nur ein innerer Wunsch, dass dies wahr sein könnte, kann es schwer sein, diesen Schritt zu tun.

Aber oft zeigt Gott sich uns auf unterschiedlichste Weise, wenn wir offen und bereit sind mitzukommen und zu sehen. Er sieht den Ringkampf und weiß, wie wirklich und wahr er ist.

Meine Erfahrung ist, dass Gott real ist und nicht nur ein Hirngespinst. Sonst hätte ich mich nicht dafür entschieden weiter nach ihm zu suchen und ihm zu empfangen, als es mich etwas zu kosten begann.

Vielleicht möchte Gott durch meine Worte oder die Worte anderer zu Ihnen sprechen. Er weiß, wie Ihr Leben aussieht und womit Sie zu kämpfen haben und worüber Sie nachdenken. Wagen Sie es zu fragen. Wage sie zu versuchen und wage sie zu suchen. Ich bin überzeugt, dass der Glaube, den ich seither gewonnen habe Bestand haben wird. Gott ist mehr als nur eine Märchenfigur (wie viele glauben). Er ist lebendig und kann uns das auf verschiedenste Weise zeigen.



 

 

Reinige mich

  Reinige mich Du willst mich reinigen meinen ganzen Schmerz heilen meine Augen öffnen damit ich sehe, was ich brauche – DICH – Du b...