Der Weg zu einem Heilerleben
Oft habe ich
mich gefragt, wo Gott in den verschiedenen Phasen meines Lebens war.
Ich habe
gezweifelt und mich gefragt, ob er mich sah und mir
Gutes wollte.
Ich glaube nicht, dass alles was uns widerfährt
von Gott kommt, aber dass Gott es dennoch
zulässt. Warum, frage
ich mich oft? Vielleicht, damit ich mit Gottes Kraft und Hilfe das
Böse in etwas Gutes verwandeln kann. Damit ich weiser,
verständnisvoller, liebevoller und demütiger werde.
Die Bibel
ist voller Worte, die davon sprechen, dass etwas zerbrochen ist. Wir
Menschen haben uns entschieden unseren eigenen Weg zu gehen, weg von
unserem liebevollen und guten Gott. Die Beziehung zerbrach und es kam
zur Trennung. Weg von Gott bedeutet auch weg von dem,
was gut
für uns ist. Das Leiden kam in die Welt. Das Einzige was uns heilen
konnte, war die Rückkehr zu einer guten Beziehung zu Gott.
Aber
da gab es ein Problem. Unsere bösen Taten mit denen wir gegen Gottes
Gesetz verstoßen haben, erfordern eine Strafe. Eine Strafe die so
schwer ist, dass kein Mensch sie tragen und überleben könnte. Kein
Opfer unsererseits kann ausreichen um uns freizukaufen. Der einzige
Ausweg war, dass Gott sich entschloss, es selbst auf sich zu nehmen.
Das tat Gott durch seinen Sohn Jesus, der ebenfalls Teil der
Dreieinigkeit des einzigen Gottes, ist.
Jesus selbst hatte nie
etwas Böses getan. Er starb für uns und stand danach wieder auf und
zeigte sich vielen Menschen. Indem wir an ihn und seine Taten
glauben, können wir wieder mit Gott versöhnt werden und eine gute
Beziehung zu ihm zurückgewinnen.
Aber viele leben
nicht nach Gottes Plan und wollen sich nicht mit Gott versöhnen
lassen.
Die Welt bleibt weiterhin eine zerbrochene Welt. Eines
Tages hat Gott versprochen alles Böse zu beenden, die Welt zu
richten und alles neu zu machen. Wir, die wir an ihn geglaubt und mit
ihm gelebt haben, werden dann für immer mit ihm glücklich
sein.
Gott hat außerdem versprochen immer an unserer Seite zu
sein, in allen Lebenslagen, auch im Leiden. Ich habe gelernt Gottes
Güte sowohl in den großen Erlebnissen als auch in den kleinen
alltäglichen Dingen wahrzunehmen. Alles was zu etwas Gutem führt,
möchte ich als Gottes Güte mir gegenüber betrachten. Diese Güte
kann auf so viele verschiedene Weisen und durch verschiedene Menschen
kommen, unabhängig davon, ob sie an Gott glauben oder nicht. Diese
Denkweise hat mich davon geheilt dass ich nicht auf Gott vertrauen
konnte. Ich erinnere mich,
dass ich während meiner Zeit im
Kloster so frustriert und traurig war, dass ich nicht auf Gott
vertrauen konnte, dass die Angst fast jede Minute meines Lebens
erfüllte. Sicherlich vertraue
ich Gott auch heute nicht zu 100
Prozent, aber in wachsendem Vertrauen zu leben tut meiner Seele gut.
Es hilft mir andere Menschen zu ertragen und zu sehen, wie Gott in
ihrem Leben wirkt. Gott wusste, was ich brauchte. Ich bekam Zeit für
Ruhe und Stille, ich bekam charismatische Erfahrungen voller Frieden
und Freude, ich bekam heilende Gemeinschaft und Hilfe von so vielen
verschiedenen Seiten. Alles, damit ich den Beweis erleben konnte,
dass er bei mir war und mich segnete. Die Bibel sagt, dass Gott jeden
Tag bis zum Ende der Zeit bei uns ist. Aber manchmal braucht man eine
Bestätigung dafür, indem Menschen auf verschiedene Weise die
Botschaft so persönlich vermitteln, dass man versteht dass sie von
Gott kommen muss. Es ist gut es sich zur Gewohnheit zu machen sich
jeden Tag einen Moment Zeit zu nehmen um zu danken und über Gottes
Güte im Leben nachzudenken, sowohl in den kleinen als auch in den
großen Dingen.
Die
Erlösung annehmen
Hast du dich noch
nicht entschieden, Jesus nachzufolgen und an ihn zu glauben, aber
möchtest du es oder denkst du darüber nach? Dann möchte ich dir
sagen, was du tun musst. Zunächst musst du dich entscheiden das
Geschenk der Gnade anzunehmen. Öffne dein Herz und sage Gott, dass
du an Jesus glauben möchtest und an das, was er für dich getan hat.
Du musst auch um Vergebung für das bitten, was du Böses getan hast,
und dich bewusst entscheiden, damit aufzuhören. Wenn du das getan
hast, hast du Gott in dein Herz aufgenommen.
Zweitens müssen
Sie sich entscheiden, Jesus nachzufolgen. Versuchen Sie immer mehr so
zu leben, wie Jesus es uns lehrt, wie es in der Bibel beschrieben
ist. Sie müssen sich Gott zuwenden und sich vom Bösen der
sogenannten Sünde abwenden und beginnen für Jesus zu
leben.
Drittens müssen Sie jemandem mitteilen, dass Sie sich
entschieden haben an Jesus zu glauben und ihm nachzufolgen.
Viertens musst du
dich taufen lassen und jemanden bitten, für dich zu beten, damit du
die Kraft Gottes durch den Heiligen Geist empfangen kannst. Dann
kannst du mit seiner Hilfe beginnen,
Jesus in seiner Art zu
sein, zu denken und zu handeln immer ähnlicher zu werden.
Fünftens
musst du eine Gemeinde oder Gruppe suchen, die deinen Glauben teilen,
damit du die geistliche Unterstützung bekommst die du brauchst, um
dein neues Leben mit Jesus zu beginnen. Wenn du Schwierigkeiten hast
dies zu finden kannst du dich gerne an mich wenden, dann werde ich
versuchen, dir so gut ich kann zu helfen.
Gott sehnt sich nach
dir, so wie er sich nach mir gesehnt hat. Nichts würde ihn mehr
freuen als die Wiederherstellung deiner Beziehung zu Gott. Wenn du
dich dazu entschlossen hast, hast du die Erlösung angenommen und ein
Leben als Jünger und Nachfolger Jesu begonnen. Jetzt gehörst du zu
ihm und er gehört zu dir. Nichts kann dich von seiner Liebe
trennen.
Denke besonders daran, wenn du das Gefühl hast dass es
dir nicht gelingt dein Leben zu ändern. Wenn du fällst, steh wieder
auf und empfange Jesu Gnade und Kraft zur Veränderung.
Und
vergiss nicht, dass die Beziehung zu Gott täglich gepflegt werden
muss, genau wie eine menschliche Liebesbeziehung. Sprich mit ihm und
lies in seinem Wort.
Willkommen im Reich Gottes!









