Mittwoch, 1. April 2026

Aus Kapitel 12 des Buches

 

ein Kruzifix

Alles dreht sich um Jesus


Ich habe mein Leben um verschiedene Ziele herum aufgebaut. Ich wollte mich gut fühlen,
Bestätigung, Liebe und Aufmerksamkeit bekommen. Ich wollte Leid, Schmerz und Wunden loswerden. Wie kann ich all das erleben? Was ist der Weg zu einem glücklichen Leben?
Jesus sagt, dass er der Weg, die Wahrheit und das Leben ist. Ich glaube dass wir tiefe Freude und Heilung in der Beziehung zu Gott durch Jesus Christus finden. Gott kann uns Bestätigung, Wert, Liebe, Aufmerksamkeit, Heilung von Wunden und eine Ewigkeit mit ihm ohne Leiden schenken.
Oft habe ich versucht, mir einen Wert zu verschaffen, indem ich tüchtig, stark und liebevoll war. Ich habe versucht, mich selbst unter Druck zu setzen um perfekt zu sein, aber das endete immer in Müdigkeit, Angst und einem Gefühl des Versagens. Ich fühlte mich unter dem starken Druck, perfekt zu sein nicht wohl, aber gleichzeitig verspürte ich ein Verlangen nach Bestätigung. Manchmal, wenn etwas gut lief, konnte ich stolz sein. Man könnte meinen, dass der Stolz auf meine Fähigkeiten etwas Gutes war. Aber ich hatte das Gefühl, dass er mich eher daran hinderte, das zu erleben, was mein Leben wirklich mit dem erfüllen konnte, wonach ich mich sehnte.
Stattdessen entdecke ich, dass ich alles bekomme, was ich brauche, indem ich mich darauf einlasse, mich berühren lasse und das Leben lebe, von dem die Bibel spricht.
Erstens liebt Gott mich, weil er mich geformt hat, mich im Bauch meiner Mutter geschaffen hat.
Zweitens zeigt uns die Bibel, dass er bereit war, alles zu tun, damit unsere Beziehung hergestellt werden konnte.

Ich schaue zum Himmel hinauf.


Drittens hat er einen Plan für mein Leben, eine Berufung, mit ihm zu leben und
andere Menschen zu lieben.
Viertens sieht er alles und kann mich in meinen Lebensentscheidungen bestätigen oder korrigieren.
Das kann durch andere Menschen geschehen, aber auch direkt indem ich seine Stimme erkennen lerne, meist als leises Flüstern oder eine innere Stimme.
Fünftens kann er mir helfen zu vergeben und mich mit seiner Fürsorge und Liebe von seelischen Wunden heilen.
Es gibt so vieles, das meine Aufmerksamkeit auf sich ziehen und mich von diesen Wahrheiten und Erfahrungen der Gemeinschaft mit ihm abbringen will. Aber wenn ich mich vor Gott still werde, seine Worte und seine Gegenwart in mich aufnehme und ihm danke, erhalte ich das, was mir alle Anstrengungen der Welt niemals geben können.
Wenn ich meinen Blick erhebe und ihn preise, erfüllt mich das mit einer Freude und einem Frieden, die schwer zu beschreiben sind. Ich darf von ihm gesehen werden, in seinen Armen sitzen und von ihm umarmt werden und mich darüber freuen, dass er mich liebt. Das schafft eine innere Ruhe, einen Ort, zu dem ich fliehen kann, besonders wenn so vieles mich zu anderen Gedanken verleiten will. Ich fühle mich einfach am besten dort, wo ich gesehen werde und er im Mittelpunkt steht.

Menschen, die sich Gott demütig und ehrlich nähern.


Oft singe ich gerne, rede, male oder tanze, mit oder ohne schöne Fahnen. Oder ich knie mich hin und bin einfach nur bei Gott. Meine Gefühle und Gebete auszudrücken ist wie nach Hause kommen. Wie auch immer mein Leben bisher verlaufen ist, hier und in diesen Wahrheiten habe ich Kraft gefunden. Ich gehe nicht zugrunde, sondern werde stattdessen gesehen. Ich bin nicht mehr der Mittelpunkt und derjenige, der alle Probleme der Welt tragen, kontrollieren und lösen muss. Ich darf mich ausruhen, und alles findet seinen richtigen Platz. In manchen Phasen habe ich den Fokus auf Gott verloren, weil ich mich in meinem Bild von Gott verirrt habe. Ich habe einen Gott wahrgenommen, der mich und meinen Willen zerstören und zermürben will.
Sein Wille ist es vielmehr mich aufzubauen und zu formen, damit ich verstehe und die gleichen guten Dinge für mich und andere will, die er will.
Erst wenn ich von ihm umgeben sein darf, sein Kind sein darf, mit meinem Blick auf ihn gerichtet, beginne ich langsam nach Hause zu finden. Meine Seele findet Ruhe und Frieden kehrt ein.
Er hat uns und diese Erde geschaffen. Er ist die Sonne, um die wir kreisen dürfen, deren Wärme wir spüren und für die wir dankbar sein dürfen. Er ist unseres Lobes würdig!

Aus Kapitel 12 des Buches

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